"Guferwald" beruht auf einem tatsächlichen, aber nie gelösten Fall: Im August des Jahres 1974 wurde im Triesenberger Guferwald die Leiche einer bis heute unbekannten Frau gefunden. Der Vaduzer Autor Mathias Ospelt geht nach "Ebaholz", das in den 1960er-Jahren spielt, in seinem neuen Roman auf eine Zeitreise in die 1970er-Jahre, in denen der inzwischen zum Wachtmeister beförderte Peter Kaiser weiterhin ermittelt. Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung macht sich auch in Liechtenstein ein gesellschaftlicher Aufbruch bemerkbar, der vor allem von der Jugend ausgeht. Rockmusik, Drogen, Mode, Sex sind dabei wichtige Katalysatoren. Gleichzeitig ist das Jahr 1974 auch das Jahr, in welchem die nahende weltweite Apokalypse vorhergesagt wird.